Sonntag, 14. Dezember 2014

Ayutthaya

Nachdem die Beschreibung von Ayutthaya im Lonely Planet vielversprechend schien und die Stadt per Minibus nur 1h von Bangkok entfernt ist, war dies unser nächster Stop. Leider war das B&B das ich den Tag vorher rausgesucht hatte dann doch schon belegt, und so mussten wir per Tuk Tuk eine andere Schlafgelegenheit finden. Anstatt uns in die Backpacker Straße zu bringen, wurden wir in einem Hotel der Kategorie (O-Ton Christian) „Sowiet-Chiq“ abgesetzt, das ziemlich weit ab von Schuß war. 



Naja, egal.... kurz erfrischt, und dann einfach mal losgelaufen. Ayutthaya war vor einigen Jahrhunderten mal Hauptstadt und Handelszentrum und ist heute Weltkulturerbe. Hier stehen die Ruinen Seite an Seite mit den heutigen Straßen und Gebäuden. Der Hauptteil der Stadt liegt auf einer Insel und ist durchzogen von Kanälen, die via Holzstege und Brücken überquert werden können. Und es gibt Hunde.... soooooo viele Hunde.... war fast schon ein bisschen creepy...


 






Durch Zufall stießen wir auf ein Festival der Gaumenfreuden – dort wurde an jedem Stand etwas anderes gekocht und wir probierten uns durch Fleisch am Spieß, Minieier umhüllt von scharfem Hackfleisch(?), frischer ganzer Tintenfisch, soetwas wie Mettwurst, Orangensmoothie, und Babykokosnuss (die wie Glibber schmeckt). 






Das Foodfestival ging dann über in den Nightmarket, der nicht mehr aufhören wollte – nach gefühlten 10km Foodstalls, Klamotten- und Elektonikständen hatten wir auch wieder genug und begaben uns zum Absacker in ein nahe gelegenes B&B.




Die Nacht in unserem Sowiet-Hotel war gar nicht so toll, v.a. weil die da irgendwas ganz fieses versprüht hatten, das uns beide mit Kopfschmerzen aufwachen ließ. 

Ein Tuk Tuk brachte uns um 10:00 zum Busbahnhof, da wir entschieden hatten, gleich weiter zu ziehen. 

Nachmittags kamen wir in Kanchanaburi an. Kerstin hatte im Vorfeld ein hübsches kleines B&B direkt am River Kwai, etwas abseits vom Schuß, herausgesucht. Hier lässt es sich aushalten und wir werden wohl ein paar Tage verweilen und gucken, was es hier so alles zum Anschauen gibt.



6 Kommentare:

  1. Hallo ihr Urlauber :o)

    Vielen Dank für die interessanten Eindrücke.

    Das Foodfestival ist mal ein guter Ersatz für die aktuell verpassten Weihnachtsmarktbesuche. Müsst ihr nur noch die ganzen Leckereien in Schokolade tauchen, dann ist da so gut wie keine Unterschied. Auf dem einen Bild sah es sogar aus, als ob glasierte Äpfel am Stiel angeboten wurden...glaube ich ;o)

    Der River Kwai erinnert mich an was... Wurde da nicht mal ne Brücke gebaut ;o)

    Ihr seht auch schon viel entspannter aus. Bezüglich des letzten Bildes: Wann wird es denn bei Euch gerade aktuell dunkel? Hier in Augsburg wird es nämlich aktuell gar nicht mehr hell ;o)

    Wünsche Euch weiterhin einen super Aufenthalt und leckere kulinarische Entdeckungen.

    Gruß, Jörg

    Wetter aktuell: 8°C, leichter Regen

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    1. Huhu! Die glasierten Äpfel sind aus Teig, das davor sind verschiedene frittierte Krabbelviecher. Die Brücke ist genau die und wird morgen angeschaut, da nur 1 km entfernt. Heute legen wir nen chilligen Tag am Pool ein. Wetter aktuell: sonnig, leichte Brise, ca 30°C im Schatten.

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  2. Heul!
    Will auch Sonne mit ner leichten Brise und 30°C :o)

    Angenehmen Badespaß und Gruß,

    Jörg

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  3. Hallo ihr 4,
    haben die frittierten Krabbler geschmeckt? Sehr gesund, da viel Protein!
    In eurem B&B hat man sicher ein Teufelszeug gesprüht, da euch sonst die Viecher angeknabbert hätten, hihi!! Tja, sind halt eine 5-Sterne-Hotels, grins.
    Wir hätten gerne auch ein Foto von der Kwai-Brücke mit euch drauf - selfi und so :-) :-)
    Weiterhin gut chill, gute Weiterreise und lauter nette Leute.
    Knuddler B+J

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  4. Hallo Ihr Lieben!
    Bis auf das Hotelzimmer sieht doch alles richtig gut aus (mein Hotel damals 1990 in Leningrad war wesentlich luxuriöser (sogar mit Radio an der Wand), das Essen jedoch nicht.

    Hier verpasst Ihr wirklich nichts: Trübe, recht milde Tage, überfüllte Innenstadt, also Weihnachtsstimmung habe ich noch nicht.

    Die Oma kommt am Dienstag und bringt das Lieblingsgebäck der Mädels mit, extra für sie gebacken.
    O-Ton: "Wie heißt das nochmal? Bauchkuchen?" "Nein. MAGENBROT." Morgen wird die letzte Probe vor den Ferien geschrieben (Aufsatz: selbst ausgedachtes Märchen) und dann kann auch gechillt werden...

    Zur Kultur:
    Übrigens war Mike schon im Hobbit 3D, sehr zu empfehlen.
    Und im Stadttheater sahen wir Sindbad an, wirklich gut.

    Viel Spaß weiterhin!!!
    Liebe Grüße
    Ina und Mike

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  5. Vielen Dank für die ganzen tollen Kommentare!

    An die frittierten Viecher haben wir uns bis jetzt noch nicht getraut. Aber vielleicht ist Bianca noch mutig. Taranteln hat sie ja auch schon gegessen.

    Gestochen werden wir auch immer mal wieder. Aber dann gibt es schnell ne Runde Autan und es geht dann wieder.

    Auf den Bilder kommt leider gar nicht rüber, wie übel die Zimmer waren. Das war gar nicht so toll. Aber der Markt hat dafür umso mehr Spaß gemacht.

    Uns geht es gut und der nächste Blog Eintrag ist schon bald fertig.

    Liebe Grüße,

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