Donnerstag, 22. Januar 2015

Koh Chang (Ranong)


Am 12. brachen wir von Khao Sok auf nach Koh Chang. Der public bus fuhr 1km vom Smiley entfernt los und sollte eigentlich ab 8:30 jede Stunde an der Haltestelle vorbeikommen... Wir hatten den morgen ruhig angehen lassen, und haben von um 8:45 (ich ging da noch von einer Abfahrtszeit von 9:00 aus ;-) ) vom Smiley zur Haltestelle bringen lassen. Dort saßen schon jede Menge Leute... und wir waren froh, dass der 8:30 Bus noch nicht da war ;-) leider kam er auch um 9:00 nicht und um 9:30 auch nicht... Um 9:45 informierte uns dann die Ticketdame, dass er nun wirklich gleich käme, aber sehr voll sei, da der 8:30 Bus einfach ausgefallen sei... Um kurz vor 10:00 kam der Bus, und wir quetschten uns rein und standen wie die Ölsardinen im Gang... ne ¾ Stunde mit ner kaum funktionierenden Klimaanlage....war schon toll ;-) Der Bus ließ uns dann in der nächsten Stadt raus, wo auch schon der Bus nach Ranong wartete. Auch hier wieder Konfusion: Ein Thai nimmt uns die Rucksäcke ab und packt die ins Gepäckfach. Wir fra

gen, wo man das Ticket bekommt, er antwortet 'im Bus'. Wir steigen ein, Bus schon fast komplett voll, bis auch ein paar einzelne Sitze, und einen doppelten. Wir setzen uns. Eine Thai kommt und will unser Ticket sehen... Argh... nix im Bus kaufen... draußen am Schalter. Also geht Christian Tickets kaufen, was geschlagene 20 Minuten dauert, obwohl nur 3 Leute vor ihm sind. Die mussten alle Romane auf den Tickets ausfüllen, warum auch immer. Und Christian kam zurück mit einem Ticket, dass uns nicht nur nach Ranong, sondern sogar gleich nach Koh Chang brachte – das war super, da ich nämlich dachte, wir verpassen eh das letzte Boot und müssen dann noch eine Nacht in Ranong bleiben.
Und mal wieder stellten wir fest, dass die Thais einfach nicht zählen können... Das war wieder einer dieser 32 Sitzer VIP Busse und die zuletzt einsteigenden 3 ausländischen Pärchen dürften die 2,5 Stunden Fahrt auf dem Gang stehend/sitzend verbringen.
So unterentwickelt auch die Straßen in Kambodscha waren, der Bustransport war straff und perfekt organisiert; da können die Thailänder einfach nicht mithalten...

Naja – um kurz vor Zwei kamen wir dann am Pier in Ranong an, wo wir hektisch auf einen Kutter gewunken wurden. Neben den ca. 15 Passagieren transportierte der hauptsächlich Eisblöcke und Essen... die Fahrt nach Koh Chang dauerte eine knappe Stunde und vom Pier dort wurden wir per Mototaxi ( Beifahrer auf nem Roller) für je 100 Baht zum Strand auf der anderen Seite der Insel gefahren – Fahrdauer ca. 7 Minuten... (Nochmal zur Erinnerung: die Fahrt Bangkok -Ayutthaya mit dem Minibus hat 80 Baht gekostet ;-) )

Wir entschieden uns für das Koh Chang Resort, da dessen Bungalows auf Stelzen direkt im Wasser stehen – wenn Flut ist. So schön ;-)

Die Kleine hat hier Laufen gelernt und ist total süß :-)
Der Hund ist noch ganz jung und sieht aus wie ein Golden Retriever mit Dackelbeinen - super süß ;-)

Unser Bungalow mit Sicht auf den Strand bei Flut

Unser Bungalow ist der dritte von Links - Sicht vom Strand aus bei Ebbe


Seit unserem Einzug hier gibt es nicht viel zu erzählen. Wir verbrachten unsere Tage mit Strandspaziergängen, Muscheln sammeln, Wellen angucken, Meer angucken, Sonnenuntergang angucken, Seele baumen lassen, Lesen und Flutpegel vergleichen (wurde immer höher, solange wir da sind).

Flut

Ebbe
Sonnenuntergang

Strand - da sind wirklich so gut wie keine Menschen!

Badgekko - ca 25cm und richtig hübsch

Hornbill - gibt's hier zu Hauf



Aber das ist normal auf dieser Insel. Hier kommt man einfach nur runter, da hier auch nichts anderes ist. Es gibt nen Minimart, der ist ca. 10qm groß und hat nur das Nötigste. Einmal in der Woche gibt’s in einer der Bars oder B&Bs ein Event – letzte Woche war BBQ, DJ und Feuershow im Café on the Rock, diese Woche gab's Live-Reggae in der Thai Bar. Bei den Parties gibt’s Strom bis 2:00, ansonsten geht überall auf der Insel um 23:00 das Licht aus (was zum Sternegucken halt perfekt ist, weil es wirklich komplett dunkel ist).
50 Meter von unserem Bungalow entfernt ist eine Bakery, in der eine junge Deutsche jeden Tag leckeren frischen Kuchen backt.
Internet gibt’s in ein paar wenigen Lokalitäten, dort aber auch eher schlecht als Recht.

Was uns ein bisschen verwundert hat, ist, dass 90% der Menschen hier (wobei ich die Gesamtanzahl der Touristen gerade auf vielleicht 200 schätzen würde, Deutsche aller Altersklassen sind – die restlichen 8% sind Schweizer, Österreicher und Holländer, und dann verirren sich noch ein paar Franzosen und Engländer hierher. Sehr viele Rentner bzw. ältere Leute und alle sind sie am Rauchen. Hat uns wirklich überrascht, da wir hier als Nichtraucher rausstechen...
Für Freunde des alternativen Rauchgenusses ist dies hier übrigens das Paradies ;-)

Im Endeffekt ist Koh Chang wirklich die perfekte Insel um den Alltag hinter sich zu lassen und mal zwei Wochen zurück zu den Basics zu finden. Man ist auch relativ schnell da, weil man von Bangkok direkt nach Ranong fliegen kann – dauert grad mal 1h.

Heute – an Tag 11 des Nichts-Tuns – hatten wir dann doch mal genug vom Chillen, und sind daher um 9:15 zur Inselerkundung losgezogen. Route siehe Bild. Der Rückweg von Tommy's Garden bis zu Mama's war einer dieser typischen Dschungelwege und da hier so wenig Leute rumlaufen, abschnittsweise sehr Dickicht-belastet. Aber die Ranger hier denken mit und haben den Weg an kniffeligen Stellen mit Plastikflaschen auf Stöcken markiert.
Um 16:00 waren wir etwas erschöpft wieder in unserem Bungalow ;-)


Unser Trekkingtrip - rot hin. türkis zurück
Wegmarkierung




Die nächsten Tage werden wir noch etwas relaxen und am 26. geht’s mit dem Flieger abends nach Bangkok, wo wir am 27. noch ein bisschen einkaufen gehen – oder auch nicht – und am 28. geht’s morgens zurück nach Hause ;-)




Montag, 12. Januar 2015

Khao Sok


Unsere Tage im Khao Sok National Park verliefen etwas geruhsamer, da sich Christian auf der Fahrt hierher ne Erkältung zugelegt hatte. Den ersten Tag hier in den Smiley Bungalows verbrachten wir daher mit Laundry Service suchen, dann den restlichen Tag in der Hängematte chillen. 

Unser Smiley Bungalow

Badmitbewohner

Badmitbewohner - in scharf und nah


Am nächsten Tag ging es dann auf die 2 Tage – 1 Nacht – Tour am Cheow Lan See. Morgends um 8:00 gab's hier Frühstück, dann wurden wir zu acht in nen Minibus gepackt und mit kurzem Zwischenstop am Markt in der nächsten Stadt ging es 50km zum Pier vom See. Dort auf ein Langboot und nochmal ne Stunde rumtuckern, bis wir dann in den Smiley Lakehouses ankamen. GROSSARTIG!


Wir auf dem Boot - auf dem Weg zu den Smiley Lake Houses

Natur Pur!

Mehr Natur Pur!

Noch Meeeehhhhhrrrrr Natur Pur!

Die Smiley Lakehouses - Wir hatten das Zweite von links ;-)


Nur Natur soweit man sehen kann! Es gibt zwar einige von diesen Lakehouses, aber die verschiedenen Betreiber haben ihre Häuschen in verschiedenen Bereichen des Sees, sodass man voneinander überhaupt Nichts mitbekommt. Nach der Ankunft hieß es erstmal in die Badeklamotten und Baden – der See hatte wahrscheinlich so an die 26 Grad, was bei 35 Grad Außentemperatur richtig gut tat. Das Mittagessen war fantastisch – wie immer hier, alles frisch zubereitet, Gemüse knackig, Obst super süß.... Außer dem 3 in 1 Nestle Pulverkaffee haben wir seit unserer Ankunft nichts nicht-frisches gegessen... das tut so gut ;-)
Nach dem Mittagessen hatten wir den Nachmittag für uns, zum Schwimmen, Kanufahren und rumfläzen. Wir sind dann ne Runde Kanu gefahren, waren anschließend Schwimmen und ich habe mich dann in die Sonne gelegt... und mal wieder gelernt, dass Sonnencreme benutzen, bevor man sich der Sonne aussetzt, ne total clevere Idee gewesen wäre. Heute – 4 Tage später – ist meine Vorderseite nur noch leicht rot....

Um 16:30 ging es dann zurück ins Boot und wir sind ein bisschen an den Inseln entlanggeschippert um Tiere zu sehen. Ausbeute waren 1 Affe – ca. 300 Meter entfernt auf nem Ast entlanglaufend – und 2 Hornbills. Eine Stunde später fing es dann so zu schütten an, dass wir wieder zurück fahren mussten. 'Zuhause' gab es dann lecker Abendessen und einer unserer 6 Mitstreiter packte dann den Bacardi aus. Wir hatten nen super Abend – bis ca. um 22:00 alle leicht bis mittel angetrunken ins Bett gefallen sind.

Am nächsten Morgen hieß es um 6:30 aufstehen, mit kaltem Wasser duschen, und wieder auf's Boot, in der Hoffnung, diesmal irgendwelche Viecher zu sehen. Leider war der Trip noch fruchtloser, als der am Abend zuvor... Naja – egal ;-) Dafür war die Natur und der See einfach traumhaft!

Nach dem Frühstück brachen wir dann mit dem Boot auf, und legten ca. 20 Minuten später in einer Bucht an. Dort ging es dann durch den tiefsten Dschungel zu einer Höhle. Es hieß vorher, dass es erst in der Höhle nass wird, daher hatte ich meine Trekkingschuhe an, und meine Strandsandalen in ner Tüte. Nach ca. 5 Minuten Fußweg kam der erste Bach und meine Trekkingschuhe waren nass – das wiederholte sich ungefähr alle 300 Meter. Nach 2.5 sehr langen Kilometern (wir waren alle der Ansicht, dass das wohl Luftlinie gewesen sein muss, da wir 1,5 Stunden dafür brauchten!) kamen wir am Höhleneingang an. Das Besondere an der Höhle ist, dass sie zwar eine Tropfsteinhöhle mit Fledermäusen ist, jedoch ein 'Fluß' durchführt. Diejenigen, die keine Stirnlampen hatten, wurden von unserem Führer damit ausgestattet, meine war jedoch so funzelig, dass ich grad mal 3 Schritte Vorraus schauen konnte ;-(
Leider war es der Kamera auch zu dunkel, weshalb die Fotoausbeute sehr mau war....
Die Höhle war super! Hunderte Fledermäuschen an der Decke, Tropfsteine und der Fluß der da durchging. Überall waren handteller große Spinnen, die sich aber meistens hinter Steinen versteckten.War schon ein wenig creepy, wenn das Licht der Stirnlampe dann über die Wände und den Boden strich, und überall funkelnde Punkte (Spinnenaugen) zu sehen waren. In den Tümpeln, die es immer wieder gab, schwammen Fische, und unser Guide schaffte es eine der Spinnen zu schnappen und diese ins Wasser zu werfen. Die Riesenspinne stolperte einige Meter über's Wasser, bevor ein Fisch – etwa 15cm groß – zuschnappte, und die beiden sich einen Kampf um Leben und Tod lieferten... der Fisch gewann...

Etwa zur Hälfte wurde der Höhlengang ganz schmal und das Wasser sehr hoch – ich konnte zeitweise nicht mehr stehen ;-) An einigen Stellen hieß es Kletterkünste auspacken, da die Strömung richtig wild wurde, und es einige Meter bergab ging. Alles sehr schwer zu Beschreiben... auf jeden Fall nichts für den Massentourismus. Leider hatten wir keine GoPro... sehr sehr schade... naja – wer mal hierher kommt, sollte sich den Trip auf jeden Fall antun – war einfach nur großartig ;-)

Christian vor ca. 300 Jahre altem Riesenbaum

Mal wieder Natur Pur!

Der See morgens um 6:30

Spinne ;-)

Fledermäuse

Besser sichtbare Fledermäuse


Nachmittags wurden wir wieder mit dem Boot zurück zum Pier gebracht, wo der Smiley-eigene Bus auf uns wartete. Wir stellten dann fest, dass nicht nur die Minibusse mit Default-Geschwindigkeit 150 Km/h unterwegs sind, sondern auch die 'normalen' Busse.
Man beachte die Hasen ;-)


Die nächsten zwei Tage konnten wir leider nicht viel machen, da Christian's Erkältung voll zugeschlagen hatte. Wir waren dann mal kurz Nachmittags beim Monkey Tempel um die Ecke, das war's aber dann auch schon.

Handzahme Affen, die wir mit Erdnüssen fütterten ;-)


Heute war Christian dann wieder soweit fit und wir haben einen Jungle-Trekking Tag eingelegt. Um 8:30 ging's los – alles zu Fuß – um 10:00 hörte dann der Touriweg auf, und der Jungel Trek begann. Ähnliche Wege wie in Chiang Mai – nen halben Meter breit, links der 'Abgrund' – mit dem Bonus Regenwald, also super feucht und super heiß.... Und der absolute Burner: Blutegel - jippiiii!!!! Dadurch, dass es die letzten Tage immer wieder geregnet hatte, waren diese kleinen Viecher besonders aktiv, und nach ein paar Metern im richtigen Urwald, hatte sich der erste in mein Schienbein gebissen.... a weng wiederlich... ab da hieß es alle paar hundert Meter: Socken und Schuhe checken, Blutegel wegschnipsen, und ja nicht an einer Stelle stehenbleiben, sonst hatte man die Viecher gleich wieder überall... Bääääähhhhhhh!!!!

Zum Mittagessen gab es Reis im Bananenblatt und 3-in-1 Nescafé aus dem frisch geschlagenen Bambusrohrbecher ;-)

Unser Guide beim Kaffee machen - Christian hält die Bambustasse in der Hand ;-)


Um 15:30 waren wir ziemlich erschlagen wieder in unserem Zimmer ;-) War aber ein toller Ausflug, auch wenn sich mal wieder wenig Tiere haben blicken lassen.

Hornbill
Suchbild - Auflösung: Gibbons

Riesenspinne... langsam echt langweilig, da die alle so groß sind ;-)

Suchbild - Auflösung: Leguan ;-)


Morgen geht’s nach Ranong, und von dort aus – je nachdem ob wir noch ein Boot bekommen, am gleichen Tag, ansonsten erst am nächsten – nach Koh Chang. Das ist das kleine Koh Chang über Koh Phayam, nicht das große Koh Chang im Osten gleich über Kambodscha.
Dieses Koh Chang ist angeblich die letzte, noch nicht vom Tourismus überschwemmte Insel Thailands. Zumindest ist es schon mal so, dass sämtliche Hostels nicht über das Internet buchbar sind, und die Koh Chang Webseite und der Lonely Planet (Ausgabe 7/2014) sich darüber einig sind, dass es nur im Cashew Resort Internet gibt – für 2 Baht pro Minute – keine ATMs, und Strom nur Abends von 18:00 bis 23:00.
Wir werden mal ausprobieren, wie lange wir das Aushalten ;-)
Wenn ihr also bis zum 27.01. nichts mehr von uns hört, keine Sorgen machen, alles super, wir haben uns nur an das 'The Beach' Feeling gewöhnt und die Zivilisation einfach mal zwei Wochen Zivilisation sein lassen ;-)

Update: Nach entspannter Bus- und Bootsfahrt sind wir in Koh Chang angekommen und haben Internet ;-) Der Strom geht allerdings wirklich erst um 18:00 an ;-)

Daher hier die erste Impression von unserem Bungalow.
Wir - das Meeresrauschen direkt im Schlafzimmer - OTon Christian: kannwas.de ;-)

Unser Bungalow in Koh Chang DIREKT über'm Meer :-o

Donnerstag, 8. Januar 2015

Ko Samui


In Ko Samui angekommen mussten wir feststellen, dass die Taxi- und Minibusfahrer alle der Inselmafia angehören, und entweder pauschal pro Sitzplatz 200 Baht (egal wohin) verlangen, oder aber Mondscheinpreise zu bestimmten Orten pro Taxi – Handeln nicht möglich.... Wir nahmen dann den Minibus von unserem Krabi → Ko Samui Busunternehmen für 150 Baht pro Nase.

Wir kamen gegen 19:00 im Hotel (nahe Chaweng Beach) an. Unsere komfortable Bungalows lagen am Hang und waren richtig schön eingewachsen. Zum Hotel gehören ca. 6 Katzen, die abwechselnd zum Kuscheln und Spielen kommen ;-)

Nach einer kurzen Dusche haben wir uns vom netten Rezeptionisten zum Seafood Restaurant seiner Wahl fahren lassen – ca. 1km entfernt – und haben da recht ok gegessen. 

Endlich auf Ko Samui



Am Eingang zum Nightmarket - also wenn die Kiddies da mal keine Albträume bekommen ;-)


Zurück sind wir gelaufen und prompt über einen Nightmarket gestoßen, bei dem es ganz viele Klamotten, Nippes und Essenssachen zu kaufen gab. Ein Stand war ziemlich krass: Da wurden lauter Zwerghasen, die Kleidchen anhatten und einem irgendwie sediert vorkamen, verkauft. Leider gibt’s dazu nur ein verwischtes, nichts-erkennbares Vorbeigehfoto, da ein richtiges 180 Baht gekostet hätte, und ich diese Tierquäler nicht auch noch unterstützen wollte. In einem der Winzkäfige, die alle nur Gestänge als Boden hatten, saß eine handvoll Babylemur, der komplett verstört und nur noch am Zittern war...
An beiden Enden des Nightmarkets waren Bühnen aufgebaut – am einen Ende gab ein Mann mit seinem Laptop seinen Gesang zum Besten und am anderen Ende waren es ein Mann und eine Frau. Der Solosänger ging noch einigermaßen, das Pärchen jedoch war eine Herausforderung. Da die aber jeden Abend einige Stunden singen dürften und es auch richtig voll war, stehen die Thailänder wohl auf diese Art von 'Gesang'...
Eine kleine Hörprobe folgt:

....leider nicht, da das Internet in Thailand, im Gegensatz zu Kambodscha einfach saugt... und kein gescheiter Upload möglich ist...


Zurück im Hotel buchten wir dann noch spontan den Bootstransfer zur Sylvesterparty in Haad Rin auf Kho Phangan – dort finden allmonatlich die berühmten Full Moon Parties statt.

Der Sylvestertag war aufgrund des Reisetags vorher etwas schlapp und um 19:00 kam der Minibus der uns zum Pier zur Party brachte. Am Pier gab es Neonklamotten, Neonfarbe, Knicklichtbänder und allerlei blinkenden Körperschmuck zu kaufen. Wir deckten uns mit Farbe und Knicklichtern ein und fuhren um 20:30 mit dem Speedboot los. 20 Minuten später kamen wir in Haad Rin an – und die Party ging los ;-)
Eine Straße führt vom Pier über einen Hügel zum Full Moon Party-Strand. Diese Straße ist gesäumt mit allem was das Falang Herz begeht, von Pizza, über Sandwiches, über Neonklamotten und alle 10 Meter ein Bucket-Stand, die sich gegenseitig im Preis unterbieten... Buckets sind kleine Spielzeugeimer mit ca. ¾ Liter Fassungsvermögen in dem schon die 200 – 300 ml Alkflaschen samt Softdrinkdosen platziert sind. Eigene Bilder haben wir leider davon nicht, hier aber der Google Bilder Link:



Um Mitternacht gab's ein grandioses Feuerwerk, das sogar in einem kleinen Waldbrand endete – war aber nicht weiter schlimm ;-)







Fazit: Einige ziemlich geile Kneipen mit super Musik – lausige Anlagen mit zu wenig Bass - zu viele Leute, ab 1:00 dann zuviele speibende, ins Wasser pinkelnde Menschen ( super widerlich, da man an manchen Stellen durchs Wasser stapfen musste), und ein komplett zugemüllter Strand. Wir entschlossen uns dann das Boot um 2:00 zurück zu nehmen. Um 01:50 hatten wir uns wieder zum Pier durch die Menschenmassen gequetscht und standen mit hunderten Anderen an, um auf eins unserer Boote zukommen. Bis es schließlich soweit war, verging noch einmal eine Stunde, mit Geschupse, Gedränge, das fast ins Brenzlige umschwappte, als das Boot anlegte... War gar kein so toller Abschluss der Party...

Als wir um 4:00 endlich heimkamen, gabs noch nen kleinen Absacker und dann Bett...

Am 4.1. wäre die richtige Full Moon Party, wir haben uns aber einstimmig dagegen entschieden. War ganz nett und gut, es einmal mitgemacht zu haben, aber das reicht dann auch schon wieder ;-)

Der 1. Januar verlief entsprechend ruhig, mit einem entspannten Spaziergang am Strand am frühen Nachmittag.

Den 2. Januar verbrachten wir komplett am Strand. War sehr schön, vor allem, weil richtiger Seegang herrschte und man im Wasser sehr viel Spaß mit den Wellen und der Strömung hatte. Abends sind wir dann nochmal auf den oben erwähnten Nightmarket gegangen und haben lecker Meeresgetier gegessen.

Am 3. Januar ging's morgens auf einen Schnorcheltrip – dachten wir jedenfalls... Wir wurden am Hotel abgeholt und zum Pier gefahren – wo schon 3 große Boot mit je ca. 100 Leuten Fassungsvermögen warteten. Um 9:00 fuhr unser Boot los, 2 Stunden später kamen wir im Angthon Nationalpark an. Dort wurde die Hälfte der Leute per Longtailboot in eine total überfüllte Bucht zum Kayaken gebracht. Wir fuhren dann noch eine Inselzunge weiter, zu einer kleineren, dafür aber noch überfüllteren Bucht, wo uns gesagt wurde – erster Schnorcheltrip fällt aus, da keine Zeit, und wir sollten schnell den Hügel hoch zur Aussichtsplattform, da bald alle 20!!! Boote hier wären, und es dann richtig voll werden würde... HAHA! Aussicht von der überfüllten Platform auf die Lagune war schön, unten in der total überfüllten Bucht mussten wir dann noch 45 Minuten warten, bis wir wieder aufs Boot gekarrt wurden. Dort gabs dann Mittagessen, anschließend 2km weiter zur nächsten Insel, wo wir wieder an einen überfüllten Strand gebracht wurden, und dort dann schnorcheln konnten. LOL. Wasser war durch das 'schlechte' Wetter so aufgewirbelt, dass man nur 30 cm sehen konnte, weitere Recherchen im Internet ergaben, dass man bei klarer Sicht den Sandboden sieht... und sonst nichts, da es in näherer Umgebung kein Riff oder sonst irgendwas von Bedeutung zum Schnorcheln gibt.
1,5h später gings's zurück zum Boot, und 2,5h später waren wir wieder auf Ko Samui.
Der angepriesene Snorkeling Trip war also nichts anderes als eine überteuerte Bootsfahrt mit ca. 1000 anderen Menschen! ARGH!

Lagune am überfüllten Aussichtspunkt am ersten Strand

Zweiter überfüllter Strand zum angeblichen Schnorcheln

Nochmal zweiter Strand

Die Jungs sind abends um 10:00 dann noch in nen Club gegangen, wo LTJ Bukem Drum & Bass aufgelegt hat und haben die halbe Nacht gefeiert ;-)




Den nächsten Tag verbrachten wir mit weiterer Urlaubsplanung und Abends haben wir zum Abschied Riesenlampinons fliegen lassen, waren wieder lecker Meeresgetier essen und anschließend noch Cocktails trinken.




Heute früh gab's dann nen Alarmstart: Kotti steht um 6:45 an unserem Bungalow: Euer Taxi ist da! Euer Taxi ist da! Christian hatte scheinbar das Handy – unseren Wecker - so zwischen sich und die Matratze geklemmt, dass wir die zwei Alarme eine Stunde früher komplett überhört hatten.... Rucksäcke waren dafür in 3 Minuten gepackt und alles was wir scheinbar vergessen haben, sind mein Deo, und Christian's 5€ Kopfhörer.... Gott sei Dank keine großen Verluste! Allerdings musste ich gerade im Minimart feststellen, dass hier nicht nur sämtliche Cremes und Lotionen 'Extra Whitening' sind, sondern auch die Deos... muss man nicht verstehen... wir packen ja schließlich auch nicht in alles Selbstbräuner mit rein...
Deos

Cremes für Mann & Frau


Christian und ich sind nun gerade im Khao Sok Nationalpark angekommen, und werden hier voraussichtlich bis zum 11. bleiben. Kotti und Kerstin haben gestern doch noch einen Tauchkurs mit Unterkunft auf Ko Tao gefunden, und werden dort bis zum 10. bleiben, danach nach Bangkok fliegen und am 13. geht’s für die beiden 'schon' wieder heim.

Sonntag, 4. Januar 2015

Ko Lanta


Angekommen in Krabi versuchten wir nen billigen Weg zu finden, nach Ko Lanta – leider waren wir dafür zu spät... daher mussten wir satte 1000 Baht (ca. 25€) für den privaten Minibus hinlegen. Der öffentliche hätte zum Vergleich 180 Baht gekostet... 2h und zwei kleine Fährtrips später kamen wir in Ko Lanta an, und waren gar nicht so angetan von unserem Zimmer. Gleiches Geld wie in Sukhothai, allerdings auf dem Niveau vom 250 Baht Zimmer in Chiang Mai. Hier zahlt man halt für den Strand und das Meer....

1. Fähre nach Ko Lanta


Vormittags hatten wir ganz nettes Wetter, bumsheiß, aber wolkig, was das Ganze erträglich gemacht hat, um 14:00 hat es allerdings angefangen zu Gießen... Wir waren bei sintflutartigem Regen im Meer und das war halt richtig super ;-)

Ein Sturm zieht auf ;-)
Als es dämmerte, hörte es endlich auf zu regnen, woraufhin Christian und ich noch 1,5h am Strand entlang liefen... das ist schon immer richtig toll: Sand und klares warmes Wasser, kleine Minikrebse, die sofort zu Ihren Sandlöchern huschen, wenn man zu Nahe kommt ;-)

Am nächsten Tag hieß es um halb sechs aufstehen und mit dem Minibus zurück nach Krabi. Dort wurden wir am Busunternehmen um 10:00 abgesetzt und dürften dann bis 12:30 warten, bis endlich der Bus zum Donsak Pier vor Krabi ging. Daher besuchten wir noch kurz den lokalen Markt um die Ecke...

Vollbepackt kommen wir beim Bus-Ferry-Service in Krabi an

Lustiges essbares Getier im Krabi Day-Market

Gehäutete Frösche in Krabi Day-Market

Als wir schon unsere Rucksäcke im Bus hatten und unsere Plätze besetzen wollten, fiel dann auf, dass der Bus leider schon voll war.... Scheinbar ist es schon arg schwer bis 38 zu zählen... Die Angestellte beruhigte uns vier und noch einen gestrandeten Kanadier, dass der nächste Bus in 30 Minuten kommt, alles kein Problem, und wir auf jeden Fall, 100%ig auf die Fähre kommen. Christian, Kotti und ich konnten unsere Rucksäcke noch aus dem vollen Bus retten, Kerstin und der Kanadier leider nicht... Der Kanadier verfiel dann in leichte Panik, weil er in seinem Rucksack auch seinen Pass hatte – sowas macht man ja auch nicht.....
Naja, 40 Minuten später kam dann ein Minibus in den wir einsteigen sollten – da hieß es dann, der fährt uns zur großen Bushaltestelle, damit wir dort den Bus noch erreichen... die Fahrt sollte 5 Minuten dauern, daher war es nicht so schlimm, dass wir zu zwölft samt allem Gepäck da rein gequetscht waren. 
10 Minuten später während der Fahrt nahm der Fahrer dann einen Anruf entgegen, und verkündete fröhlich, dass wir nicht in den großen Bus umsteigen würden, sondern er uns direkt zum Pier bringen würde... 2 Stunden später, bei Höchstgeschwindigkeiten von ca. 150, und Huckeln auf der 'Autobahn', dass selbst ich mir den Kopf am Dach anstieß, kamen wir am Pier an und parkten direkt neben dem Bus, in dem wir vorher nicht mitfahren dürften...Gepäck war auch da - alles super ;-)

1 Stunde später saßen wir endlich auf der Fähre und 45 Minuten später erreichten wir Ko Samui.